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Mittlerweile bin ich seit fast 3 Wochen wieder Zuhause und möchte mich bei euch bedanken! 

Fast 6000 Klicks aus 25 verschiedenen Ländern haben meinen Blog erreicht, worauf ich ein wenig stolz bin.

Hat mir viel Spaß gemacht, den Blog stets kreativ zu gestalten und mit viel Humor zu würzen. 

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Jaja alles easy 

Ich glaube so lange hat noch nie jemand auf der Welt von Melbourne nach Hamburg gebraucht. 

Der Flug in Hongkong hatte durch ein Gewitter noch einmal 4h Verspätung. Immerhin konnte ich auf dem Flug insgesamt 6h schlafen und ganz entspannt in das Chaos am Frankfurter Flughafen eintrudeln. 

Spädesdens die Fluchhafendurschsaje in schönstem Hessisch hat mir den Stecker gezogen. Meinen Backpack hatte ich vergleichsweise schnell. Also im Vergleich zu den anderen Menschen. Insgesamt dauerte es doch sehr lang. 

Mein Empfangskommitee hatte dann leider einen Termin um 10, sodass ich mich selbst umarmen und mir Blumen schenken musste. Dann machte ich auf den Weg zum Bahnhof. Nach ein paar Bus-, Fahrstuhl-, Koffer- und zwischenmenschlichen Eskapaden habe ich es dann in einen Zug geschafft. Dort bekam ich meine schöne deutsche Begrüßung vom Schaffner, weil ich mein Ticket hätte ausdrucken müssen. 

Jetzt muss ich noch einmal in Kassel umsteigen. Mal sehen ob das klappt. In Hamburg bin ich erst, wenn ich auf dem Bahnsteig stehe. Man soll die Bahn nicht vor dem Abend loben. 

Ja und so bei dem ganzen Trubel wird mir doch klar, wie schon entspannt alles in Neuseeland war. Dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Vielleicht bin ich aber auch nur gestresst, genervt und stinke. Wie man es in den Wald ruft, so schallt es ja auch bekanntermaßen wieder heraus. 

Aber das ist mir jetzt egal. Ich freue mich einfach auf Zuhause und auf Menschen bei denen ich mich wohlfühle. Auf mein Bett, den Kühlschrank, eine Dusche, Schwarzbrot, einen Kleiderschrank, eine richtige Waschmaschine.. 

Zwischenstopp HKG 

Ich sitze gerade in Hongkong am Flughafen und kann nicht realisieren, dass der Flieger nach Deutschland fliegt, in den ich steigen werde. Und hoffentlich viel schlafen werde, weil ich hoffnungslos übermüdet bin. Dann einfach in 12h schon wieder in Deutschland zu sein, erscheint mir unmöglich. 

Naja was solls. Der Flug hierher war recht entspannt, ob wohl ich doch fast meine neue Jacke am Flughafen vergessen hätte. Ich weiß nicht wie das passieren konnte, aber zum Glück wurde sie abgegeben, sodass ich sie wieder zu mir nehmen konnte. 

Gleich geht’s weiter, ich bin gespannt. 

Straya🇦🇺

Australien hat mich tatsächlich noch einmal überrascht! 

In Sydney angekommen wurden wir zu dritt von Marcos Vater in Empfang genommen. Nach kurzem Schnack sind Laura und ich weiter in den Stadtteil Sans Souci, wo wir ein Airbnb für einen Nacht gemietet haben. Die Vermieterin Charisse war sogar so nett, dass sie uns in ein kultiges Eckcafe zum Frühstück eingeladen hat. Den French-Toast mit frischen Erdbeeren werde ich wohl niemals vergessen.Dann brachte sie uns sogar zum Camperverleih, wo wir nach einigen Schwierigkeiten unseren Camper in Empfang nehmen könnten. 

Für zwei Tage schlugen wir unsere Basis in Sydney auf und erkundeten die Stadt. Allein der Anblick auf das Opera House und dir Harbour Bridge waren sehr schön, getoppt wurde das ganze durch künstlerischen Lichtprojektionen und Illusionen. Überall spielte Musik und Bands, Lichter verliehen der Stadt noch einmal einen ganz anderen, aufregenden Glanz, sodass wir wirklich begeistert waren. So erkundeten wir noch weitere Elemente der Lightshow VIVID und hatten jede Menge Spaß. 





Am nächsten Tag schlenderten wir über einen netten Markt und genossen leckere vietnamesische Pancakes. Zurück in die Stadt gingen wir durch die Häuserschluchten, bis wir Darling Harbour erreichten. Da wir die bunten Illusionen auch vom Wasser sehen wollten, bestiegen wir eine VIVID Dinner Cruise. Obwohl das Schiff maßlos überfüllt war, genossen wir schöne Ausblicke und leckeres Essen.

Nach dieser Erfahrung kehrten wir zu unserem Camper zurück und bereiteten uns auf den Roadtrip vor. 
Unser erstes Ziel waren die Blue Mountains. Verglichen mit Neuseeland hat es mich nicht sonderlich beeindruckend, war jedoch ganz nett anzusehen. 

Weiter ging es zu einem Kängurupark, wo man die Kängurus in freier Wildbahn streicheln und füttern kann. 
Auf dem Weg nahmen wir noch ein Pelikan Feeding mit. 

Beeindruckt von den Tieren erkundeten wir erstmals die Küste, den wunderschönen Catherine Hill Bay,
Caves Beach und zum Sonnenuntergang den Redhead Point, an dem Wir das große Glück hatten, Buckelwale und Delfine zu sehen. Der Sonnenuntergang war wirklich beeindruckend. 
Ab dann fing der Regen an, der nicht bis zum vorletzten Tag aufhören sollten. Wahrscheinlich bewegte sich das Unwetter entlang unserer Route nach Norden, sodass wir immer mittendrin steckten. So erkundeten wir verschiedene Shoppingcenter an vier verschiedenen Tagen und brachten dort unsere Zeit rum. 

Super angeboten hat es sich auch, den neuen BAYWATCH Film im Kino zu sehen, wir hatten sogar richtig Glück und zahlten nur je 8$.  Ich denke wir haben das Beste aus dem Wetter gemacht. 
In Byron bay, dem Surferparadies, verbrachten wir auch noch zwei Tage, in denen wir nur mittelnass wurden. Dennoch ein sehr lebendiger Ort, an dem auch das Australienfeeling aufkam. 

Da wir unbedingt noch Koalas sehen wollten, fuhren wir in einen Koalapark. Leider hat es uns dort nicht so gefallen, was nicht nur an dem happigen Preis lag.. 

Am 14. trafen wir und dann in Brisbane mit Marco und Michael wieder und rundeten unsere Reise bei gemeinsamen Abendessen ab.
Nächsten Tag irrten wir quer durch die Stadt um den Camper abzugeben. Mit dem Taxi wurde ich zum Flughafen gebracht, Laura, Marco und Michael haben noch einen weiteren Tag in Brisbane. Mein Rückflug geht über Melbourne, Hongkong und Frankfurt und dauert insgesamt 66h. Von Frankfurt fahre ich allerdings mit dem ICE, in dem schon alle Sitzplätze reserviert sind. Sänk ju for trävelling wis Deutsche Bahn

22h habe ich bereits geschafft, habe heute Nacht 3h auf einer Holzbank am Flughafen geschlafen. Immerhin kann ich jetzt sagen, dass ich mich freue, im Flugzeug schlafen zu können. 
See you in Germany,

Euer Joni 

Tschö mit Ö, New Zealand✌

Ja tatsächlich, meine Zeit in Neuseeland ist vorbei. 

Von den beiden Gletschern ging es an der Westküste noch weiter hoch, unter anderem zu der Hokitika Gorge. 

Außerdem hielten wir für einen kurzen Zwischenstopp bei den Pancake Rocks an, Felsen, die wie gestapelte Pfannkuchen aussahen. 
Und unser nördlichster Punkt markierte Cape Fouldwind mit einer Seerobbenkolonie. 

Ab dann führen wir wieder zurück, bis wir in die Straße zum Arthur Pass einbogen. Vom bewölkten und regnerischen Westen führte die Straße über den Bergrücken in den sonnigen Osten und wieder sahen wir mehrere Regenbögen. 

Die restlichen zehn Tage verbrachten wir je zur Hälfte in einer WG und zur anderen in einem supercoolen Airbnb, vermietet von einem Peruaner mit einer deutschen Freundin. Insgesamt wohnten wir zu siebt dort, noch eine andere sehr nett Deutsche und zwei Franzosen. 

Das Haus war schön warm, vor allem sauber, und richtig coole Leute. Martin, der Peruaner, hatte das Haus erst eine Woche zuvor gekauft und so half ich ihm gerne beim Einbau der Zentralheizung.

Insgesamt nochmal ein toller Abschluss in Neuseeland. Die Tage fuhren wir auch noch mal in die Innenstadt, um ein wenig zu bummeln. 

Ralle haben wir übrigens zu einem angemessen Preis von 1000$ verkauft, da recht viele Reparaturen angefallen wären. 
So langsam machten wir uns auf den Abschied aus Neuseeland bereit und wurden gestern in Christchurch zum Flughafen gebracht. 

Mit Emirates im A380 beginnt ein neuer und schon der letzte Abschnitt meiner Reise in Down Under. Von Sydney bis Brisbane, so wird unser Weg enden. 

Von Queenstown bis Franz Josef

Nach der abenteuerlichen Wanderung im Fjordland gönnten wir uns erst einmal ein paar Tage Ruhe in Te Anau.

Von dort ging es weiter nach Queenstown, in die selbsternannte Adrenalinhauptstadt. Weltbekannt für Skigebiete, Heliskiing, Bungeejumping, Jetboats und allem menschlich erdenkbar Adrenalinausschüttende. Marco und ich beschränkten uns auf die Skyline Luge Ride, eine Art Sommerrodelbahn mit Panoramaausblicken über den Lake Waikatipu.DCIM100GOPROGOPR3842.JPG
Tags zuvor genossen wir den besten Burger der Welt, dem sein Ruf weit vorauseilt: Der Fergburger. Das erste Mal in meinem Leben, dass nach einem Burger ein anhaltendes Sättigungsgefühl eintrat.
Auf den ganzen anderen Schnickschnack hatten wir keine Lust, und so buchten wir eine Bustour zum weltberühmten Milford Sound. Nach 5 Busstunden erreichten wir den Ort, von dem wir auf einem Boot durch den Fjord geführt wurden. Vorbei an steilen Felswänden, atemberaubenden Wasserfällen und niedlichen Robben. Ein richtiges Highlight, auch wenn wir uns wie Klischeetouristen fühlten. Dazu wurde uns Fish&Chips serviert. Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter, im Milford Sound regnet es an 270 Tagen im Jahr.DCIM100GOPROGOPR3825.JPG

Einen weiteren Tag in Queenstown nutzen wir für einen wunderschönen Trip nach Glenorchy. Die Straße schlängelte sich am See entlang, bis in das Tal, das Drehort vieler Szenen aus dem „Herr der Ringe“ darstellte. Ein kleiner Wanderweg  über die Lagune vergoldete diesen Tag.IMG_7392
Gesättigt von Eindrücken verließen wir Queenstown in Richtung Wanaka und besuchten Puzzling World, ein Haus mit vielen beeindruckenden optischen Täuschungen und einem coolen Labyrinth.

Einen Tag später brachen wir Richtung Westküste auf. Auf dem Weg besuchten wir die Blue Pools und ein paar kleine Wasserfälle.

An der Küste angekommen ließen wir uns auf zwei netten Wanderwegen von den starken Küstenwinden durchpusten, bevor wir das Lager für die Nacht aufschlugen.

Um nicht dem Parkranger begegnen zu müssen, verließen wir den Platz um 6:30 in der Früh und starteten weiter Richtung Norden, zum Fox- und Franz Josef Gletscher. Natürlich war es eine gute Idee, so früh aufzubrechen. Nicht nur, weil wir den Bustouristen an den Gletschern entgingen,  sondern auch weil ein atemberaubender Sonnenaufgang uns in den Tag begleitete. DCIM100GOPROGOPR4037.JPGIch nutzte die Gelegenheit und kletterte über einen Zaun zu einem kleinen See, um das perfekte Foto für den Tag zu schießen.
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An den Gletschern wanderten wir kurze Strecken, um so nah wie möglich heranzukommen. Bedrückend war der Rückgang des Gletschereises, auf das durch viele Informationstafeln aufmerksam gemacht wurde. DCIM100GOPROGOPR4133.JPGZwischendurch regnete es immer wieder, was uns aber auch einen ziemlich krassen Regenbogen bescherte.DCIM100GOPROGOPR4107.JPG
DCIM100GOPROGOPR4141.JPGWeniger Glück bezüglich des Wetters und der Aussicht hatten wir am Lake Matheson, auf dessen Oberfläche sich an klaren Tagen der Mt Cook spiegelt, den wir bereits von der Ostseite erblicken durften. DCIM100GOPROGOPR4085.JPGAber das nahmen wir ganz locker. Das perfekte Bild war längst im Kasten und Glück spielte in anderen Momenten eine wesentlich wichtigere Rolle.